Europas Dachverband für sauberen Verkehr und Energie
Vor uns liegt ein entscheidendes Jahrzehnt für den Klimaschutz. Die Dekarbonisierung des Verkehrs und der Energie, die ihn antreibt, ist eine große Herausforderung, aber auch eine Chance.
Aktuelle Nachrichten
Schneller Umstieg auf E-Firmenwagen Made-in-Europe könnte 2030 134.000 zusätzliche Jobs in Deutschland schaffen
Die deutsch-französische Einigung zu den Flottengrenzwerten ist ein historischer Fehler, der die Klimaziele und die europäische Autoindustrie massiv schwächt
Das Abschwächen der CO2-Flottengrenzwerte für Pkw und der IAA-Anforderungen gefährdet Europas Position im globalen Wettlauf um E-Autos und Batterien
Irreführende Emissionswerte für Plug-in-Hybride: T&E warnt vor Gefahr, dass Verbraucher getäuscht werden
T&E fordert die Bundesregierung auf, an der nächsten Korrektur des Nutzfaktors für Plug-in-Hybride festzuhalten, damit die Fahrzeuge verbessert und Ve...
Meistgelesen
- 1 Plug-in-Hybride stoßen im Durchschnitt sechsmal so viele Emissionen aus wie in offiziellen Tests angegeben – Analyse der neuesten EU-Daten
- 2 Ladeinfrastruktur wächst in fast allen EU-Ländern schneller als der Absatz von E-Autos
- 3 Bereit für die Skalierung: Europa kann Batteriezellen-Nachfrage decken und die lokale Wertschöpfung ausbauen
- 4 EU-Gesetz für Firmenflotten könnte deutschen Industriestandort stärken und Verkehrsemissionen reduzieren
- 5 Mehr Auswahl für Kunden durch Welle erschwinglicher E-Autos: Absatz von Modellen unter 25.000 Euro wird sich 2026 versiebenfachen
Anschaffungskosten von E-Lkw amortisieren sich schon nach zwei Jahren
Die Gesamtbetriebskosten von E-Lkw sind inzwischen günstiger als von Diesel-Lkw. In Deutschland beträgt die Kostenersparnis über einen Zeitraum von fünf Jahren mindestens 85.000 Euro. Angesichts der hohen Dieselpreise könnten die Einsparungen auf 106.000 Euro steigen.
Die Kostenvorteile von E-Lkw schlagen sich bereits in steigenden Verkaufszahlen nieder. In Deutschland waren 2025 bereits 7,2 Prozent der neu verkauften Lkw über fünf Tonnen elektrisch.
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T&E im Zeit-Podcast: "Auch das noch?" Die dreckige Wahrheit über Hybrid-SUVs
Sebastian Bock, Geschäftsführer von T&E Deutschland, spricht im Krisen-Podcast von Die ZEIT über die drängenden Probleme im Straßenverkehr.
Dabei ist das Bild gar nicht mal so düster, wie manchmal angenommen – trotz Plug-in-Hybriden, die beim Einsatz in der Praxis dreckiger sind als angenommen, oder Problemen bei der deutschen E-Auto-Produktion.
Ladeinfrastruktur wächst schneller als der Absatz von E-Autos
Eine neue T&E-Analyse zeigt, dass bis auf ein einziges EU-Land alle Mitgliedstaaten die EU-Vorgaben für den Ausbau der Ladeinfrastruktur erfüllen und mit der wachsenden Zahl an E-Autos auf europäischen Straßen Schritt halten.
EU-weit gab es Ende des letzten Jahres 1,1 Millionen öffentliche Ladestationen, fünfmal so viele wie 2020. Das EU-Gesetz zur Ladeinfrastruktur (AFIR) verpflichtet die Mitgliedstaaten, für jedes batterieelektrische Fahrzeug (BEV) im nationalen Fahrzeugbestand öffentliche Ladekapazität bereitzustellen. Rechnet man alle nationalen Ziele zusammen, dann übertrifft die EU das flottenbasierte Ziel um 180 Prozent. Allein Deutschland steht bei 160 Prozent.